Praxis Hamann
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Flug- & Taucherzahnmedizin
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Jeder der taucht und viele, die schon einmal geflogen sind, haben bemerkt, dass sich der Druck in den Ohren spürbar verändert. Doch das ist nur ein Einfluss den man bemerkt, wenn sich die Umgebungsverhältnisse ändern.

Der veränderte Druck findet sich auch in anderen Körperorganen. Zu diesen Körperorganen zählen mitunter auch die Zähne und das Zahnfleisch, das Kiefergelenk und die Gesichtsmuskeln, also der gesamte Mund-, Kiefer- und Gesichtsbereich.

Ursachen sind neben der Druck- und Temperaturänderung Vibrationen und Stress. Das heißt, bei der Taucher- und Flugzahnmedizin handelt es sich unter anderem um die besondere Berücksichtigung von Umweltfaktoren, die in bestimmten Umgebungsverhältnissen (im Besonderen: Umgebungsdruckschwankungen) auftreten können.

Ein Einfluss auf das Zahn-, Mund- und Kiefersystem ist dabei insbesondere dann möglich, wenn schon Vorerkrankungen vorliegen oder Therapien erfolgt sind, die den besonderen Umgebungsverhältnissen keine Rechnung getragen haben. Deshalb müssen verschiedene Umweltfaktoren bei der Diagnostik von Beschwerden in diesem Gefüge berücksichtigt werden.

Gereizte Weisheitszähne und am Wurzelkanal erkrankte Zähne sind besonders betroffen. Die Phase, in denen die Veränderung der Umgebungsverhältnisse eintritt, ist die Zeit, in der die meisten Probleme auftauchen.

Beim Fliegen treten die Beschwerden in erster Linie beim Steigflug und in der Landephase auf. Da ein Wechsel der Umweltverhältnisse beim Tauchen noch schneller stattfindet, sind hier auch die meisten Probleme zu erwarten.

Bezeichnungen für solche Erkrankungen sind in der Regel: Barodontalgie, Dysbarismus, Aerodontalgie, Aerodontopathie, Druckfallstörung, Dysbarismus.

seit 1995 eine
Pilotenlizenz
seit 1998 Rettungstaucher (Professional Association of Diving Instructors)

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